Finanzteil  >  Konsolidierter Jahresabschluss der Geberit Gruppe

Anhang zum konsolidierten Jahresabschluss

  1. 1. Allgemeine Information und Grundsätze der Darstellung

  2. 2. Änderungen in der Konzernstruktur

  3. 3. Zusammenfassung der wichtigsten Grundsätze der Rechnungslegung

  4. 4. Risikobewertung und -management

  5. 5. Kapitalmanagement

  6. 6. Wertschriften

  7. 7. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

  8. 8. Sonstige kurzfristige Aktiven und Finanzanlagen

  9. 9. Vorräte

  10. 10. Sachanlagen

  11. 11. Sonstige langfristige Aktiven und Finanzanlagen

  12. 12. Goodwill und immaterielle Anlagen

  13. 13. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

  14. 14. Sonstige kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten

  15. 15. Langfristige Finanzverbindlichkeiten

  16. 16. Derivative Finanzinstrumente

  17. 17. Personalvorsorge

    Die Gruppe unterhält für ihre Mitarbeiter in der Schweiz, in Deutschland, Österreich und in den USA Vorsorgepläne, die entweder gedeckt oder ungedeckt sind. Gedeckte Vorsorgepläne halten ihr Vermögen entweder unabhängig von der Gruppe in rechtlich getrennten Vorsorgeeinrichtungen oder haben Rückdeckungsverträge mit unabhängigen Versicherungen abgeschlossen. Die Netto- Personalvorsorgeaufwendungen dieser Pläne beliefen sich auf:

        2012     2011
      Gedeckte Vorsorgepläne Ungedeckte Vorsorgepläne   Gedeckte Vorsorgepläne Ungedeckte Vorsorgepläne
      MCHF MCHF   MCHF MCHF
    Servicekosten 26,5 4,7   22,7 4,4
    Zinsaufwand 11,7 5,7   12,1 5,9
    Erwartete Erträge aus Planvermögen -14,7     -16,3  
    Beitragszahlungen der Mitarbeitenden -9,0     -8,2  
    Netto-Personalvorsorgeaufwendungen 14,5 10,4   10,3 10,3

    Die folgende Tabelle enthält Informationen zum aktuellen Stand der Pensionsverpflichtungen und der Planvermögen für die leistungsorientierten Vorsorgepläne:

        2012     2011
      Gedeckte Vorsorgepläne Ungedeckte Vorsorgepläne   Gedeckte Vorsorgepläne Ungedeckte Vorsorgepläne
      MCHF MCHF   MCHF MCHF
    Leistungsverpflichtung          
    Zu Beginn des Jahres 485,1 131,5   430,6 129,4
    Servicekosten 26,5 4,7   22,7 4,4
    Zinsaufwand 11,7 5,7   12,1 5,9
    Versicherungsmathematische Gewinne(-)/
    Verluste
    -74,1 24,5   32,1 2,5
    Neue Pläne 0,0 1,2   0,0 0,0
    Umrechnungsdifferenzen -0,1 -0,9   -0,2 -3,4
    Vorsorgeleistungen -12,1 -5,7   -12,2 -7,3
    Leistungsverpflichtung am Ende des Jahres 437,0 161,0   485,1 131,5

    Zeitwert Planvermögen          
    Zu Beginn des Jahres 369,4     365,9  
    Erwartete Erträge aus Planvermögen 14,7     16,3  
    Beitragszahlungen der Mitarbeitenden 9,0     8,2  
    Beitragszahlungen der Arbeitgeber 13,4     7,4  
    Vorsorgeleistungen -11,8     -11,8  
    Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste (-) 9,0     -16,5  
    Umrechnungsdifferenzen -0,2     -0,1  
    Zeitwert Planvermögen am Ende des Jahres 403,5     369,4  
               
    Status Deckungsverhältnis am Ende des Jahres -33,5 -161,0   -115,7 -131,5
    Anpassung gemäss IAS 19.58 0,0 0,0   0,0 0,0
               
    Total Nettoaktivum/-passivum (-) -33,5 -161,0   -115,7 -131,5

        2012     2011
      Gedeckte Vorsorgepläne Ungedeckte Vorsorgepläne   Gedeckte Vorsorgepläne Ungedeckte Vorsorgepläne
      MCHF MCHF   MCHF MCHF
    Das Nettoaktivum/-passivum (-) besteht aus:          
    Aktivierten Rückdeckungsversicherungen (vgl.  Note 11) 11,7     10,1  
    Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen -45,2 -161,0   -125,8 -131,5
    Total Nettoaktivum/-passivum (-) -33,5 -161,0   -115,7 -131,5

    Das Planvermögen der gedeckten Vorsorgepläne von MCHF 403,5 (VJ: MCHF 369,4) umfasst das Vermögen von zwei rechtlich selbständigen Schweizer Vorsorgeeinrichtungen in der Höhe von MCHF 391,8 (VJ: MCHF 359,3) und Rückkaufswerte von Rückdeckungsversicherungen in der Höhe von MCHF 11,7 (VJ: MCHF 10,1).

    Die gesetzlichen Bestimmungen in der Schweiz schränken die Verfügbarkeit der Überdeckungen in rechtlich getrennten Vorsorgeeinrichtungen für das Unternehmen stark ein. Im Falle von erheblichen Unterdeckungen müssen Sanierungsmassnahmen getroffen werden, an denen auch die Destinatäre beteiligt werden können.

    Per 31. Dezember 2012 bestanden in den Schweizer Vorsorgeplänen gemäss Swiss GAAP FER (FER 26) keine Unterdeckungen.

    Die Leistungsverpflichtungen, das Planvermögen, das Deckungsverhältnis und die versicherungsmathematischen Erfolge entwickelten sich wie folgt:

      2012 2011 2010 2009 2008
      MCHF MCHF MCHF MCHF MCHF
    Leistungsverpflichtungen -598,0 -616,6 -560,0 -520,7 -462,2
    Planvermögen 403,5 369,4 365,9 346,1 314,3
    Deckungsverhältnis -194,5 -247,2 -194,1 -174,6 -147,9
               
    Versicherungsmathematische Gewinne (-)/Verluste auf Leistungsverpflichtungen -49,6 34,6 36,7 33,8 -0,2
    - aus Anpassung versicherungstechnischer Annahmen -61,2 38,3 40,1 30,9 -6,5
    - aus Anpassung von Erfahrungswerten 11,6 -3,7 -3,4 2,9 6,3
    Anpassung von Erfahrungswerten auf Planvermögen -9,0 16,5 -0,8 -13,0 76,5
    Total versicherungsmathematische Gewinne (-)/
    Verluste im Laufjahr
    -58,6 51,1 35,9 20,8 76,3
    Anpassung gemäss IAS 19.58 im Laufjahr Gewinne/Verluste 0,0 0,0 0,0 0,0 -36,9
               
    Verrechnung im OCI1 im Laufjahr -58,6 51,1 35,9 20,8 39,4
               
    Verrechnung im OCI1 kumuliert 180,2 238,8 187,7 151,8 131,0
    1 Konsolidierte Gesamtergebnisrechnung

    Das Planvermögen der Vorsorgeeinrichtung in der Schweiz teilt sich per Jahresende auf folgende Anlagekategorien auf (in %):

      2012 2011
    Aktien 35,1 30,1
    Obligationen und andere Schuldtitel 22,6 28,2
    Immobilien 27,1 29,6
    Sonstige 15,2 12,1
    Total 100,0 100,0

    Der erwartete Ertrag auf das Planvermögen wird auf Basis der langfristig erzielbaren Renditen auf dem aktuellen Bestand der jeweiligen Anlagekategorie ermittelt. Der Bestand je Anlagekategorie orientiert sich an den Richtlinien der strategischen Anlagepolitik für das Planvermögen.

    Der effektive Ertrag auf das Planvermögen betrug 2012 +7,6% und 2011 -0,2%. Im Planvermögen per Ende 2012 sind MCHF 3,1 (VJ: MCHF 2,7) an Eigenkapitalinstrumenten der Geberit AG und MCHF 10,1 (VJ: MCHF 10,1) an Immobilien enthalten, die von der Gruppe genutzt werden.

    Die 2013 geplanten Beitragszahlungen der Arbeitgeber in das Planvermögen belaufen sich auf MCHF 8,1.

    Folgende Annahmen wurden für die Berechnung der Leistungsverpflichtungen und die erwarteten Erträge auf das Planvermögen zugrunde gelegt (in %):

      2012   2011
      CH   EU USA   CH   EU USA
    Diskontierungssatz 1,9   3,0 5,0   2,4   4,5 5,0
    Geschätzte Lohnzuwachsrate 2,0   2,5 3,0   2,0   2,5 3,0
    Inflationsausgleich auf Renten 0,0   0-2,0 0,0   1,0   0-2,0 0,0
    Erwartete Rendite auf das Planvermögen 4,0         4,5      
    Quelle der Annahmen zur Demografie BVG
    2010 GT
      Richttafeln 2005 G     BVG
    2010 P /
    Hewitt
      Richttafeln 2005 G  

    Die Reduktion der Diskontierungssätze gegenüber dem Vorjahr hat eine wesentliche Erhöhung der Leistungs­verpflichtun­gen zur Folge, welche aber durch Anpassungen an den ökonomischen und demografischen Annahmen für die Schweizer Vorsorgepläne überkompensiert wurde. Der erwartete Inflationsausgleich auf Renten wurde von 1% auf 0% reduziert, da in den Schweizer Vorsorgeplänen ein Inflationsausgleich nicht mehr vorgesehen ist. Die Austritts­wahrscheinlichkeit wird aufgrund der höheren Fluktutationsrate neu auf Basis von BVG 2010 berechnet. Um die höhere Lebenserwartung besser abzubilden, fand zudem ein Wechsel von der Perioden- auf die Generationentafel statt. Die Effekte dieser Anpassungen wurden als versicherungsmathematische Gewinne bzw. Verluste erfasst und sind in der Tabelle zum Status des Deckungsverhältnisses ersichtlich.

    Die Entwicklung der Krankheitskosten hat keinen Einfluss auf die Pensionsverpflichtungen in der Schweiz und in den USA. In Deutschland und Österreich fliessen diese Kosten indirekt über die Entwicklung der Arbeitgeberbeiträge zur Krankenversicherung in die Berechnung der Pensionsverpflichtungen ein. Der Einfluss auf diese Pensions­ver­pflich­tun­gen ist jedoch nicht wesentlich.

    Die Erfolgsrechnung der Gruppe enthält 2012 Aufwendungen für beitragsorientierte Pensionspläne in der Höhe von MCHF 2,0 (VJ: MCHF 1,7).

  18. 18. Beteiligungsprogramme

  19. 19. Latente Steuerforderungen und –verbindlichkeiten

  20. 20. Sonstige langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten

  21. 21. Eventualverbindlichkeiten

  22. 22. Aktienkapital und eigene Aktien

  23. 23. Ergebnis je Aktie

  24. 24. Kundenboni und Skonti

  25. 25. Sonstiger Betriebsaufwand, netto

  26. 26. Finanzergebnis, netto

  27. 27. Ertragsteuern

  28. 28. Cashflow-Kennzahlen

  29. 29. Segment Reporting

  30. 30. Transaktionen mit nahestehenden Personen

  31. 31. Wechselkurse

  32. 32. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

  33. 33. Zusatzinformationen für Finanzinstrumente

  34. 34. Gesellschaften im Konsolidierungskreis der Gruppe per 31. Dezember 2012