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6. Ökologie (EN)

  1. DMA-EN Managementansatz Ökologie

    Geberit steht seit langem für ein hohes Umweltbewusstsein und hat sich zu einer umweltfreundlichen und ressourceneffizienten Produktion sowie der Entwicklung von wassersparenden und nachhaltigen Produkten verpflichtet. Umweltkriterien sind in allen Entscheidungsprozessen berücksichtigt. Zudem werden die Prozesse laufend so optimiert, dass ein nachweislich hoher Standard erreicht wird, der häufig weit über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht. Die Umweltgrundsätze von Geberit sind im  Verhaltenskodex festgehalten.

    Im Kern steht ein systematisches und gruppenweites Umweltmanagement. Für dieses ist der zentrale Bereich Umwelt und Nachhaltigkeit, der direkt dem CEO unterstellt ist, verantwortlich. Richtlinien und Massnahmen zu allen Aspekten der GRI-Richtlinien im Umweltbereich werden hier koordiniert. Seit 1992 lebt ein Netzwerk von Umweltverantwortlichen in den Produktionswerken aktiven Umweltschutz und setzt die Massnahmen weltweit um. Hinsichtlich Zielen und Massnahmen zur Produktion, siehe  www.geberit.com > Nachhaltigkeit > Nachhaltigkeitsstrategie.

    Seit Anfang 2007 verfügt Geberit über ein  kombiniertes Gruppenzertifikat Qualität und Umwelt nach ISO 9001 und ISO 14001, das mittlerweile alle Produktionsstandorte und die Logistik umfasst und das in 2012 um weitere drei Jahre verlängert wurde. Die Verantwortlichen aller Standorte treffen sich mindestens einmal jährlich, zuletzt im September 2012, um Erfahrungen und Best Practice auszutauschen.

    Die jährliche Erstellung einer Betriebsökobilanz ist bei Geberit seit 1991 fester Bestandteil der Umweltstrategie. Sie umfasst alle 16 Produktionswerke weltweit, das Logistikzentrum in Pfullendorf (DE) sowie die acht grössten Vertriebsgesellschaften. Die Betriebsökobilanz ermöglicht eine Gesamtbeurteilung der Umweltbelastung und deren grösster Beiträge. Damit kann die Umweltbelastung für die gesamte Geberit Gruppe in der Messgrösse Umweltbelastungspunkte (UBP) berechnet und die Umsetzung der Umweltziele kontrolliert werden. Kennzahlen zu Umweltbelastung, Energieverbrauch und CO2-Emissionen, die durch den Transport von Geberit Produkten entstehen, werden separat ausgewiesen. Erstmals wurden auch die CO2-Emissionen durch Flugreisen erhoben. In 2012 wurde zur weitergehenden Systematisierung eine neue, gruppenweit eingesetzte Software für Betriebsökobilanz, Masterplan Energie und Arbeitssicherheit eingeführt.

    Konzernweit nahm die absolute Umweltbelastung im Berichtsjahr um 5,1% ab (Vorjahr Zunahme um 0,4%). Dafür verantwortlich sind eine höhere Stromeffizienz, der deutliche Anstieg des Ökostromanteils sowie der erstmalige Einsatz von Biogas als Ersatz für Erdgas. Im gleichen Zeitraum wuchs der währungsbereinigte Umsatz um 4,5%. Die relative Umweltbelastung in Bezug zum Umsatz (währungsbereinigt) verbesserte sich um 9,3% und übertrifft den Zielwert von 5% deutlich.

    Detaillierte Kennzahlen zur Umweltbelastung finden sich unter  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

  2. EN1 Eingesetzte Materialien

    Die wichtigsten Materialien für die Produktion sind Kunststoff, Metall, Halbfabrikate und Fertigprodukte. 2012 wurden insgesamt 177 762 Tonnen Material eingesetzt (Vorjahr 173 120 Tonnen). Detaillierte Kennzahlen zum Materialeinsatz finden sich unter  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

    Für eingesetztes Verpackungsmaterial siehe  EN27.

  3. EN2 Anteil Recyclingmaterial

    Bei der Abschätzung des Reziklatanteils in der Produktion wird zweckmässig in externe und interne Quellen des Rohmaterials unterschieden.

    Externe Quellen:
    Bei den eingekauften Metallen gibt es relativ hohe Reziklatanteile. Die Daten basieren auf der Produktökobilanz Versorgungsrohre für Gebäude von Geberit (2009). Hochgerechnet sind im eingekauften Rohmaterial Metall rund 54% oder rund 25 000 Tonnen Reziklat enthalten.

    Interne Quellen:
    Beim Rohmaterial Kunststoff fällt v.a. internes Reziklat an, welches entweder direkt vor Ort oder über eine dezentrale Mühle gemahlen und wieder dem Prozess zugeführt wird. Der Anteil schwankt je nach Herstellprozess. Beim Blasen sind es rund 35%, beim Formstück-Spritzgiessen je nach Produktklasse rund 15% und beim Rohr-Extrudieren rund 3%.

  4. EN3 Direkter Energieverbrauch

    Geberit ist im Wesentlichen ein Verbraucher extern eingekaufter Energie. Als direkte Energieträger (Scope 1) werden Heizöl Extra Leicht, Erdgas und die Treibstoffe Diesel und Benzin verwendet. Seit 2012 wird in Pfullendorf (DE) neu ein  Blockheizkraftwerk (BHKW) betrieben, das mit 9,4 GWh regional hergestelltem Biogas versorgt wurde. Der dort erzeugte Strom (3,5 GWh) wird ins Netz eingespeist und die anfallende Abwärme (4,1 GWh) kann in der Produktion genutzt werden und reduziert damit den Erdgasverbrauch signifikant. Der Wirkungsgrad der Anlage liegt bei 81%. Der Erdgasverbrauch reduzierte sich damit um 11,1% (Vorjahr Abnahme um 9,9%) und der Heizölverbrauch um 39,9% (Vorjahr Abnahme um 61,9%) . Der Treibstoffverbrauch erhöhte sich leicht um 3,5% (Vorjahr Abnahme um 0,8%).

    Detaillierte Kennzahlen zum Energieverbrauch, siehe  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

  5. EN4 Indirekter Energieverbrauch

    Für den indirekten Energieverbrauch (Scope 2) ist bei Geberit nur der Stromverbrauch wesentlich, der gleichzeitig auch die grösste Umweltbelastung darstellt. Der Anteil Ökostrom wurde 2012 um 7 GWh auf knapp 20 GWh gesteigert und beträgt nun 18% des gesamten Stromverbrauchs.

    Seit 2012 wird zudem erstmals 3,5 GWh Strom in einem mit regionalem Biogas betriebenen  Blockheizkraftwerk (BHKW) in Pfullendorf (DE) hergestellt und vollständig ins Netz eingespeist.

    Auf Basis Endenergie hat der Stromverbrauch trotz erhöhter Produktion um 0,7% abgenommen (Vorjahr Zunahme von 5,0%).

    Detaillierte Kennzahlen zum Stromverbrauch und zum Strommix siehe  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

  6. EN5 Eingesparte Energie

    Wichtige Massnahmen zur Energieeinsparung umfassen nebst Isolation von Gebäuden die kontinuierliche Modernisierung des Maschinenparks, Steigerung der Effizienz der Produktionsanlagen, Optimierung der Kühlanlagen durch Nutzung der natürlichen Umgebungskälte (Freecooling), bessere Nutzung von Abwärme (Wärmerückgewinnung) sowie den sorgfältigen Einsatz von Druckluft. Zahlreiche technische Massnahmen zeigen deutliche Effizienzgewinne: So wurde die Anzahl Spritzgussmaschinen, die mit energieeffizienter Antriebstechnik nachgerüstet oder neu beschafft wurden in 2012 von 28 auf 74 erhöht. Oder die Mitte 2012 eingeführte Pulverbeschichtungsanlage in Lichtenstein (DE); mit dieser neuen Anlage gelang es, die Produktivität deutlich zu steigern, den Energieverbrauch je produziertem Teil um rund 40% zu reduzieren und gleichzeitig den Einsatz von Gefahrenstoffen zu verringern.

    Eine quantitative Aufschlüsselung der Energieeinsparungen nach Massnahmen liegt summarisch nicht vor. Das systematische Energiemanagemant wird aber weiter ausgebaut. Für 2013/2014 ist erstmals die Zertifizierung selektierter Produktionswerke nach ISO 50001 (Energiemanagement) vorgesehen.

    Durch entsprechende Planung bei Neubauten wird auch in die energieeffiziente Infrastruktur von morgen investiert. Die Ausarbeitung einer umfassenden Energiestrategie für das neue Produktionswerk in Slowenien sowie die Umsetzung von Regenwassernutzung, externer Beschattung sowie optimierter Belüftung und Kühlung beim neuen Produktionswerk in Indien gehören zu den Massnahmen.

    Diese Information deckt die Anforderungen des GRI-Indikators partiell ab.

  7. EN6 Energieeffiziente Produkte

    Die grösste Umweltleistung der Geberit Produkte liegt im Wassersparen, was indirekt auch Energie einspart. So verbrauchen die Erstellung der Infrastruktur für die Trinkwasserver- und Abwasserentsorgung, die Förderung, Aufbereitung und Verteilung des Wassers sowie die anschliessende Reinigung des Abwassers in einer Kläranlage ebenfalls Ressourcen und Energie. Gemäss Ecoinvent Datenbank (Version 2.1) werden pro Kubikmeter Wasser 9,3 MJ Energie benötigt und 0,61 kg CO2-Emissionen freigesetzt (Referenzwerte für Europa). Der 2012 erstmals erstellte  Wasserfussabdruck deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab und zeigt, dass nahezu 100% des Wasserverbrauchs in der Nutzungsphase der Produkte anfällt. Ein ähnliches Bild ergibt sich bei den CO2-Emissionen: dort entfallen rund 67% des gesamten CO2-Fussabdrucks auf die Nutzungsphase.

    Die gesamthaft erzielten Wassereinsparungen der weltweit im Einsatz stehenden Geberit Produkte sind beträchtlich: Mit der gesamten 2-Mengen- und Spül-Stopp-«Spülkastenflotte», die seit 1998 produziert worden ist, konnten gemäss einer Modellrechnung gegenüber traditionellen Spülsystemen bis heute rund 13 800 Millionen Kubikmeter Wasser eingespart werden. Allein im Jahr 2012 betrug die Einsparung 1 850 Millionen Kubikmeter.

    Direkte Energieeinsparungen werden dank systematisch verbesserter Energieeffizienz ermöglicht. Aktuelle Beispiele sind:

    • Mit den elektronischen Waschtischarmaturen Typ 185 und 186 werden schon seit mehreren Jahren umweltfreundliche Produkte für den öffentlichen Bereich angeboten, die den Wasserverbrauch reduzieren. Die mit dem Wasserspar-Label WELL mit der besten Klasse A ausgezeichneten Armaturen sorgen durch die elektronische Steuerung für sparsamen Verbrauch. Seit Frühling 2012 nutzt eine neue Generatoreinheit die Energie des fliessenden Leitungswassers, erzeugt so den benötigten Strom und macht die elektronischen Armaturen von Netzstrom oder Batterien unabhängig. Für weitere Informationen, siehe  Berichtsteil > Lagebericht der Konzernleitung > Innovation.
    • Das Produkt Geberit DuoFresh, welches im März 2011 eingeführt wurde, bietet eine einfache, effektive und umweltfreundliche Lösung, um die Geruchsemissionen im WC gründlich zu beseitigen: Durch die Geruchsabsaugung wird rund 20 mal weniger Energie verbraucht als mit traditioneller Lüftung durch ein 10-minütig gekipptes Fenster.
    • Das neue Dusch-WC Geberit AquaClean Sela überzeugt mit einer schlichten und modernen Formensprache, viel innovativer Technik und hohem Komfort. Herzstück des neuen Dusch-WCs ist die Duschfunktion, die auf eine Reinigung mit luftdurchmischtem Wasser setzt. Dies ist nicht nur gut für das Wohlbefinden, sondern senkt auch den Energieverbrauch. Für weitere Informationen, siehe  Berichtsteil > Lagebericht der Konzernleitung > Innovation.

  8. EN7 Reduktion des indirekten Energieverbrauchs

    • Rohmaterialien: Mit dem Ecodesign-Workshop in der Produktentwicklung wird generell ein Ansatz verfolgt, so dass möglichst wenig Materialien zum Einsatz kommen (vgl.  EN6 und  EN26). Es liegen keine quantitativen Analysen der dadurch verursachten Energieeinsparungen vor.
    • Logistik: für Hinweise zur Verringerung des Energieverbrauchs siehe  EN29.
    • Geschäftsreisen: Die Fahrten mit Geschäftsfahrzeugen sind unter  EN3 abgedeckt. Im Rahmen der CO2-Strategie wurde bei Neuwagen ein anspruchsvoller Treibstoff-Absenkpfad definiert. Zudem wurden 2012 erstmals die Emissionen durch den geschäftsbedingten Flugverkehr erfasst und berechnet (für beides siehe  EN18).

    Diese Information deckt die Anforderungen des GRI-Indikators partiell ab.

  9. EN8 Wasserverbrauch

    Der  Wasserfussabdruck, welcher die gesamte Wertschöpfungskette von Geberit abdeckt zeigt, dass nahezu 100% des Wasserverbrauchs auf die Nutzungsphase der Produkte entfallen während die Herstellung der Produkte bei Geberit für weniger als 0,01% des Wasserverbrauchs verantwortlich ist. Geberit nimmt aber auch beim eigenen Wasserverbrauch in der Entwicklung und Produktion eine Vorbildfunktion wahr und unternimmt grosse Anstrengungen, die Prozesse jedes Jahr weiter zu optimieren.

    Geberit verwendet hauptsächlich Frischwasser aus dem öffentlichen Leitungsnetz sowie etwas Brunnen- und Regenwasser. Dank gezielter Sparmassnahmen konnte der Frisch- und Brunnenwasserverbrauch seit 2006 um über 35% vermindert werden und pendelt sich nun auf tiefem Niveau ein. 2012 nahm der Verbrauch um 5,1% zu. Der Wasserverbrauch pro währungsbereinigtem Umsatz hat sich seit 2006 um 50% verringert. Geberit liegt damit bezüglich langfristiger Reduktion von 5% pro Jahr auf Zielkurs.

    Kennzahlen zum Wasserverbrauch nach Quellen finden sich unter  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

  10. EN9 Belastung von Wasserquellen durch Wasserentnahme

    Der Wasserverbrauch der Geberit Produktionswerke führt zu keiner erheblichen Belastung von Wasserquellen im Sinne der GRI-Kriterien.

  11. EN10 Recycling von Wasser

    Gruppenweit verursachen zwei Prozesse einen Grossteil des Wasserbedarfs:

    1. Bei der Herstellung von Verbundrohren in Givisiez (CH) werden die Rohre in Autoklaven vernetzt. 2012 wurden dafür wiederum insgesamt 29 900 m3 Wasser verbraucht. Rund 28% oder 8 250 m3 davon sind Frischwasser, die übrigen 72% konnten intern wiederverwertet werden.
    2. Im Geberit Sanitärlabor in Jona (CH) werden neu entwickelte Produkte geprüft. Für die Tests werden jährlich rund 130 400 m3 Wasser benötigt. Nur etwa 3% oder 3 800 m3 davon sind Frischwasser. Die restlichen 97% werden im geschlossenen Kreislaufsystem eingesetzt. Basierend auf diesen beiden Prozessen ergibt sich für die Geberit Gruppe ein geschätzter Anteil an wiederverwertetem Wasser von knapp 60%.

  12. EN11 Grundstücke in Biodiversitäts-Schutzgebieten

    Der Indikator ist für Geberit nicht relevant. Die für Geberit typischen Tätigkeiten an den Produktionsstandorten sowie die Produkte und Dienstleistungen gefährden keine Schutzgebiete oder Gebiete mit hohem Biodiversitätswert.

  13. EN12 Auswirkungen auf Biodiversität in Schutzgebieten

    Der Indikator ist für Geberit nicht relevant. Die für Geberit typischen Tätigkeiten an den Produktionsstandorten sowie die Produkte und Dienstleistungen gefährden keine Schutzgebiete oder Gebiete mit hohem Biodiversitätswert.

  14. EN13 Geschützte oder wiederhergestellte natürliche Lebensräume

    Der Indikator ist für Geberit nicht relevant. Die für Geberit typischen Tätigkeiten an den Produktionsstandorten sowie die Produkte und Dienstleistungen gefährden keine natürlichen Lebensräume oder Gebiete mit hohem Biodiversitätswert.

  15. EN14 Management der Auswirkungen auf die Biodiversität

    Der Indikator ist für Geberit nicht relevant. Die für Geberit typischen Tätigkeiten an den Produktionsstandorten sowie die Produkte und Dienstleistungen gefährden keine Schutzgebiete oder Gebiete mit hohem Biodiversitätswert.

  16. EN15 Einfluss auf Arten der Roten Liste der IUCN

    Der Indikator ist für Geberit nicht relevant. Die für Geberit typischen Tätigkeiten an den Produktionsstandorten sowie die Produkte und Dienstleistungen gefährden keine Schutzgebiete oder Gebiete mit hohem Biodiversitätswert und keine Arten der Roten Liste der IUCN.

  17. EN16 Direkte und indirekte Treibhausgasemissionen

    2012 wurde erstmals, analog zum Wasserfussabdruck, der CO2-Fussabdruck berechnet. Dieser deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab – von der Bereitstellung des Rohmaterials, über die Herstellung der Produkte bei Geberit, die Logistik, die Nutzung bis zur Entsorgung. Dabei zeigte sich, dass die Nutzung der Produkte (67%) und die Bereitstellung der Rohstoffe (20%) mit Abstand die grössten CO2-Emissionen verursachen. In der Nutzungsphase spielen insbesondere die Bereitstellung von Wasser, die Reinigung des Abwassers sowie die Erzeugung von Warmwasser eine zentrale Rolle. Die Herstellung der Produkte bei Geberit verursacht insgesamt nur 3% der gesamten CO2-Emissionen. Auch der Transport (1%) und die Entsorgung der Produkte (8%) verursachen im relativen Vergleich geringere Emissionen.

    Im Rahmen der jährlichen Erstellung der Betriebsökobilanz werden die CO2-Emissionen berechnet. Für die Treibhausgasemissionen wurden die sechs Leitsubstanzen (CO2 fossil, CH4, N2O, HFC, PFC und SF6) gemäss Kyoto-Protokoll verwendet und als Summenparameter (CO2-äq. oder einfach CO2) dargestellt. In die Berechnung miteinbezogen werden sowohl die direkten Emissionen (Scope 1) aus der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen (siehe  EN3) als auch die indirekten Emissionen (Scope 2), welche sich aus dem Stromverbrauch ergeben (siehe  EN4). Die Emissionen aus der Bereitstellung von Brenn- und Treibstoffen in der vorgelagerten Kette (Scope 3) sind im Summenwert enthalten (siehe  EN17).

    Kennzahlen zu den CO2-Emissionen finden sich unter  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

    Absolut haben die CO2-Emissionen (Scope 1 und 2) im Jahr 2012 um 6,6% auf 71 853 Tonnen (Vorjahr 76 903 Tonnen) abgenommen. Setzt man diese Emissionen in Bezug zum währungsbereinigten Umsatz, so ergibt sich eine Verbesserung um 10,6%. Der Stromverbrauch ist mit 77% mit Abstand die grösste CO2-Quelle, gefolgt von den Brenn- und Treibstoffen. Allein durch den Zukauf von knapp 20 GWh Ökostrom in Pfullendorf (DE), Daishan (CN), Givisiez (CH) und Weilheim (DE) werden die CO2-Emissionen um über 12 400 Tonnen reduziert.

  18. EN17 Andere relevante Treibhausgasemissionen

    Andere relevante Treibhausgasemissionen (Scope 3) ergeben sich aus:

    • der Bereitstellung von Brenn- und Treibstoffen (in  EN16 enthalten), welche 2012 für Brennstoffe rund 1 900 Tonnen und für Treibstoffe rund 2 200 Tonnen ausmachten.
    • den eingesetzten Rohmaterialien und der damit eingekauften «grauen Energie». Diese wird im Rahmen der Betriebsökobilanz abgeschätzt, beläuft sich 2012 auf rund 10 470 TJ (Vorjahr 10 000 TJ) und verursacht CO2-Emissionen von rund 476 000 Tonnen (Vorjahr 460 000 Tonnen).
    • der Logistik (siehe  EN29), welche 2012 insgesamt 26 883 Tonnen CO2-Emissionen (Vorjahr 25 501 Tonnen) verursachte.
    • den erstmals erhobenen geschäftlich bedingten Flugreisen, die für die Emission von 603 Tonnen CO2-Emissionen verantwortlich sind.

  19. EN18 Initiativen zur Verringerung der Treibhausgasemissionen

    Im Rahmen der etablierten  CO2-Strategie sollen die CO2-Emissionen pro währungsbereinigtem Umsatz zwischen 2006 und 2015 jährlich um durchschnittlich 5% reduziert werden. Mit einer Verbesserung dieser Kennzahl um 10,6% hat Geberit den jährlichen Zielwert im Berichtsjahr 2012 deutlich übertroffen und liegt insgesamt auf Kurs. (siehe  EN16). Im Sinne des «Best in class»-Ansatzes wurden Ende 2012 längerfristige, ambitiöse Ziele formuliert. So sollen die CO2-Emissionen auf Basis organischen Wachstums bis zum Jahr 2020 gegenüber dem Basisjahr 2000 um 20% reduziert werden, was sich an den EU-Zielwerten orientiert. Weiterhin soll der Anteil Brennstoffe aus erneuerbaren Quellen bis 2020 auf 25% erhöht und der Anteil Strom aus erneuerbaren Quellen bis 2020 auf 60% ausgebaut werden.

    Die Massnahmen zur Umsetzung der CO2-Strategie basieren auf den drei Säulen «Energiesparen», «Energieeffizienz erhöhen» und «Anteil erneuerbarer Energieträger gezielt ausbauen». Zur Steuerung und Planung der Energieverbräuche wird bei den grössten Werken ein Masterplan Energie umgesetzt. Dieser zeigt vorausschauend, wie sich Energieverbrauch und CO2-Emissionen entwickeln. Geberit arbeitet in der Schweiz mit der Energieagentur der Wirtschaft zusammen und hat auch entsprechende CO2-Zertifikate erhalten.

    2012 wurde der Bezug von zertifiziertem Ökostrom durch den grössten Produktionsstandort Pfullendorf (DE) um weitere 2 GWh auf 12 GWh ausgebaut. Für 2013 ist eine nochmalige Erhöhung um 2 GWh geplant. Der Standort Daishan (CN) bezog im Berichtsjahr rund 3 GWh Windenergie, was rund 60% des Energieverbrauchs des Werks ausmacht. Weiterhin hat der Standort Givisiez (CH) auf 100% Ökostrom umgestellt und bezog in 2012 ca. 4 GWh Ökostrom. In 2012 lag der Anteil Ökostrom am gesamten Stromverbrauch bei 18%.

    Auch der Anteil erneuerbarer Energie bei den Brennstoffen wird schrittweise erhöht. Ein wesentlicher Meilenstein ist die 2012 erfolgte Inbetriebnahme des  Blockheizkraftwerks (BKHW) in Pfullendorf (DE), das mit 9,4 GWh regional erzeugtem Biogas gespeist wird. Damit lag der Anteil erneuerbarer Energie bei den Brennstoffen in 2012 bereits bei 20%.

    Die eigene Fahrzeugflotte wird durch eine konsequente Einkaufspolitik effizienter. Seit Anfang 2008 gelten verbindliche Vorgaben für den Einkauf von Neuwagen, wobei die Verbrauchswerte bis 2012 alle drei Jahre um 10% reduziert wurden. Ab 2013 wird dieser Absenkpfad für Neuwagen auf 5% pro Jahr verschärft, um bis 2020 angelehnt an die EU-Zielwerte einen Emissionswert von 100 Gramm CO2/km zu erreichen. Gleichzeitig werden emissionsmindernde Massnahmen umgesetzt: Mittlerweile haben 99% aller Geberit Dieselfahrzeuge einen Partikelfilter.

    Geberit fördert die Sensibilisierung aller Mitarbeitenden zugunsten eines umweltfreundlichen Verhaltens. Neue Mitarbeitende erhalten im Rahmen ihres Einführungsprogramms eine Schulung zum Thema Nachhaltigkeit bei Geberit. In den grössten Werken ist diese auch auf die Zielgruppe Produktionsmitarbeitende zugeschnitten.

    Alle Ziele und Massnahmen zur Verbesserung der CO2-Bilanz werden im Rahmen der Teilnahme am Carbon Disclosure Projects (CDP) detailliert offen gelegt.

  20. EN19 Ozon-abbauende Substanzen

    Basierend auf der Betriebsökobilanz der Geberit Gruppe können die Emissionen von Ozon abbauenden Stoffen, gemessen in CFC11-Aquivalenten, ermittelt werden. Die Angaben beinhalten sowohl die direkten Emissionen aus der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen sowie Prozessemissionen (Lösemittel) als auch die indirekten Emissionen, welche sich aus dem Stromverbrauch ergeben.

    Kennzahlen zu Ozon abbauenden Stoffen finden sich unter  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt. Der deutliche Anstieg auf sehr tiefem Niveau ist auf die Zunahme von Kühlmittelverlusten zurückzuführen.

  21. EN20 NOx, SOx und andere Luftemissionen

    Basierend auf der Betriebsökobilanz der Geberit Gruppe können die Emissionen NOx, SO2, sowie NMVOC (Nichtmethan-VOC) und Staub (PM10) ermittelt werden. Die Angaben beinhalten sowohl die direkten Emissionen aus der Verbrennung von Brenn- und Treibstoffen sowie Prozessemissionen (Lösemittel) als auch die indirekten Emissionen, welche sich aus dem Stromverbrauch ergeben.

    Kennzahlen zu den Emissionen finden sich unter  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

  22. EN21 Abwassereinleitungen

    Geberit nimmt keinerlei ungeplante Abwassereinleitungen vor. Alles anfallende häusliche Abwasser und alles Prozessabwasser wird aufbereitet. 2012 sind 114 932 m3 Abwasser angefallen (Vorjahr 103 308 m3 Abwasser). 65% umfassten häusliches Abwasser, das in die kommunale Abwasserreinigung gelangt (Vorjahr 64%). 12% ist häusliches Abwasser, welches vorbehandelt in einen Vorfluter eingeleitet wird (Vorjahr 5%). Die übrigen 23% (Vorjahr 31%) sind Abwasser, welche vorbehandelt in eine kommunale Abwasserreinigung gelangen. Eine Wiederverwendung von Abwasser durch Drittfirmen findet nicht statt.

    Kennzahlen zum Abwasser finden sich auch unter  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

  23. EN22 Abfälle

    2012 fielen insgesamt 12 185 Tonnen Abfälle (Vorjahr 11 516 Tonnen) an. Davon flossen 85% in externe Recyclingprozesse (Vorjahr 84%). Die Massnahmen fokussieren vor allem auf die weitere Trennung der Abfälle und auf die Reduktion von Reststoffdeponie- und Sonderabfällen. Einzelne Beispiele zeigen dabei deutliche Fortschritte über die Jahre: In Weilheim (DE) konnte der Produktionsabfall vor allem durch den Einsatz einer neuen Schäumanlage innerhalb von fünf Jahren um 80% reduziert werden. Das Pionierprojekt wurde in mehreren Schritten getestet und umgesetzt. Zentrale Aspekte sind dabei die Reinigung mit Regenwasser, das als Prozesswasser dem Schäumprozess zugeführt wird sowie das Verhindern von Rückständen in der Anlage dank optimierter Reinigungszyklen.

    Kennzahlen zum Abfall nach Kategorien finden sich unter  Kennzahlen Nachhaltigkeit > Umwelt.

  24. EN23 Freisetzungen von Chemikalien

    In der Berichtsperiode gab es keine wesentlichen Freisetzungen von Chemikalien.

  25. EN24 Transport von Sonderabfällen

    2012 gelangten ca. 179 Tonnen Sonderabfälle (Vorjahr 203 Tonnen) in die Sonderabfallverbrennung und konnten 1 199 Tonnen Sonderfall rezikliert werden (Vorjahr 1 180 Tonnen). Alle Abfälle werden bei Geberit durch lizenzierte Entsorger abgenommen und verwertet.

    Diese Information deckt die Anforderungen des GRI-Indikators partiell ab.

  26. EN25 Auswirkungen von Abwassereinleitungen auf Gewässersysteme

    Dieser Indikator ist für Geberit nicht relevant, da im Sinne der GRI-Richtlinien keine Gewässer von erheblichen Wassereinleitungen durch Geberit betroffen sind.

  27. EN26 Reduktion von Umweltauswirkungen durch Produkte

    Die Basis für nachhaltige Produkte ist ein systematischer Innovationsprozess, bei dem möglichst umweltfreundliche Materialien und Funktionsprinzipien gewählt, Risiken minimiert und eine hohe Ressourceneffizienz für den Produktionsprozess sowie das Produkt selbst angestrebt werden. Integraler Bestandteil der frühen Entwicklungsphase sind Ecodesign-Workshops, bei denen unterschiedliche Disziplinen zusammenarbeiten und sicherstellen, dass jedes neue Produkt hinsichtlich Umweltaspekten besser ist als sein Vorgänger. Eigens erstellte Produktökobilanzen sind dabei wichtige Entscheidungshilfen und liefern Argumente für den Einsatz ressourcenschonender Produkte in Bauprojekten. Detaillierte Ökobilanzen wurden bereits für folgende Produkte erstellt: Abwasser-/Versorgungsrohre, AquaClean 8000plus, elektronische Waschtischarmatur 185/186 sowie Unterputz-Spülkasten und Urinalsteuerung. Erstmals wurde eine Umweltproduktedeklaration (EPD) gemäss der neuen Europäischen Norm EN 15804 erstellt. Die neue EPD für Waschtischarmaturen gibt relevante, vergleichbare und verifizierte Informationen zum Umwelt-Leistungsausweis des Produkts. Umweltdeklarationen zu weiteren Produkten sind in Planung und unterstützen die sichtbare Positionierung als Anbieter von Systemlösungen beim nachhaltigen Bauen.

    Beispiele aus der Produktpalette, die zur Reduzierung der Umweltbelastung beitragen:

    • Seit 2011 wird die Umstellung der grossen Spülmenge von 6 bzw. 9 Liter auf 4,5 Liter bei praktisch allen Unterputzspülkästen durch eine neue technische Lösung vereinfacht. Dank der schrittweisen Umstellung des Sortiments kann ein grosses Potential für weitergehendes Wassersparen erschlossen werden.
    • Das neue Wassereffizienz-Label «WELL», welches vom Europäischen Dachverband der Armaturenhersteller (EUnited) 2011 ins Leben gerufen wurde und die Wasser-Effizienz von Produkten analog dem europäischen Energielabel darstellt, verschafft mehr Transparenz im Bereich Wassersparen (siehe auch unter  PR3). In 2012 trugen bereits acht Geberit Produktgruppen (und damit insgesamt über 330 Verkaufsartikel) das WELL-Label, wobei sieben der acht Produktgruppen in der Top-A-Klasse vertreten sind und eine Produktgruppe in der B-Klasse. Darunter befindet sich mit dem Sigma 12cm Unterputz-Spülkasten auch eines der wichtigsten Produkte im Sortiment von Geberit überhaupt. Die acht klassifizierten Produktgruppen trugen zu knapp 20% des Konzernumsatzes bei.

    Fortschritte zur Reduktion der Umweltbelastung werden nicht nur auf Produktstufe, sondern auch bei den Produktinformationen erzielt. So werden ab 2013 die Bedienungsanleitungen der Dusch-WCs in den Hauptmärken nur noch in fünf statt in 22 Sprachen verschickt. Die Umstellung, die auf die Initiative umweltbewusster Kunden zurückgeht, zeigt Wirkung: damit kann Papier in der Grössenordnung von 19 Tonnen pro Jahr eingespart werden.

  28. EN27 Zurückgenommenes Verpackungsmaterial

    Gemäss einer internen Abfrage bei den Standorten können folgende Abschätzungen vorgenommen werden: Produktseitig wurden 2012 ca. 7 Tonnen (v.a. Elektrogeräte) zurückgenommen und fachgerecht entsorgt. In einzelnen Märkten (DE, CH) werden zudem Abschnitte von Trinkwasserverbundrohren (Mepla) zurückgenommen. Die genaue Menge ist nicht bekannt, wird aber konzernweit ebenfalls auf ca. 7 Tonnen geschätzt. 2012 wurden ca. 12 320 Tonnen (Vorjahr 12 480 Tonnen) Verpackungsmaterial eingesetzt; davon wurden über 45% durch Geberit selbst oder durch finanzierte Vertragspartner erfasst und rezikliert. Der Rest wird länderspezifisch entsorgt und rezikliert.

  29. EN28 Sanktionen wegen Verstoss gegen Umweltvorschriften

    Im Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Bussgelder und nicht-monetäre Strafen.

  30. EN29 Auswirkungen durch Transporte

    Neben Wirtschaftlichkeit und Pünktlichkeit stehen bei der Logistik für die Kunden möglichst umweltschonende Transportdienstleistungen im Vordergrund. Geberit unterhält keine eigene Fahrzeugflotte. Weil die externe Logistik – zusätzlich zur Gesamtbelastung – über 30% der Umweltbelastung der Geberit Gruppe ausmacht, ist die Zusammenarbeit mit den für das Unternehmen tätigen Transportdienstleistern zentral. Die Partner verpflichten sich, aktiv an den Bemühungen um eine effiziente Nutzung von Energie und Verpackungsmaterial und an der Reduzierung von Emissionen zu beteiligen und das Geberit Umweltreporting mit entsprechenden Daten zu unterstützen.

    Der 2010 entwickelte Logistikrechner erlaubt es, jährlich die Zusammensetzung des Fahrzeugparks, die Transportleistung und den Treibstoffverbrauch aller Transportdienstleister zu erfassen und die Umweltbilanz zu erstellen. Im Berichtsjahr wurden mit den 12 grössten Transportdienstleistern 169,7 Millionen Tonnenkilometer umgesetzt (Vorjahr 168,1 Millionen Tonnenkilometer). Dies führte zu CO2-Emissionen in der Höhe von 26 883 Tonnen (Vorjahr 25 501 Tonnen). Die Zunahme der Transportleistung und der CO2-Emissionen begründet sich hauptsächlich im erhöhten Umsatz und damit verbundenem Transportvolumen sowie in einem leicht verschlechterten Verkehrsträgermix. Der Anteil an Euro5 Fahrzeugen liegt weiterhin auf hohem Niveau bei 84%.

    Zusätzlich ist die Verlagerung von der Strasse auf die Schiene ein wichtiger Punkt zur Reduktion der Umweltbelastung. Der Transport von und nach Italien erfolgt beispielsweise zu 80% (Vorjahr 92%) mit der Bahn. Der Rückgang zum Vorjahr ergab sich aufgrund einer 40-tägigen Sperrung des Gottard Bahnkorridors aufgrund eines Erdrutsches. Während dieser Zeit mussten alle Transporte von und nach Italien mit dem LKW über die Strasse geführt werden. Auch der Einsatz von  Megatrailern, die ungefähr 15% mehr Ladevolumen aufnehmen können, erhöht die Energieeffizienz: So wurden 2012 rund 1 280 solcher Transporte (Vorjahr 1 200) zwischen Rapperswil-Jona (CH) und Pfullendorf (DE) und rund 800 Transporte (Vorjahr 750) zwischen Pottenbrunn (AT) und Pfullendorf (DE) durchgeführt.

    2013 soll im Rahmen eines Pilotbetriebs ein umweltfreundlicher, gasbetriebener LKW zwischen Pfullendorf (DE) und Rapperswil-Jona (CH) zum Einsatz kommen. Dieses Pionierprojekt wird in Zusammenarbeit mit einem Spediteur und einem LKW-Hersteller durchgeführt Weitere Informationen finden sich unter  Berichtsteil > Lagebericht der Konzernleitung > Logistik und Beschaffung.

    Diese Information deckt die Anforderungen des GRI-Indikators partiell ab.

  31. EN30 Umweltschutzausgaben

    Die Kosten für Umweltschutz und präventives Umweltmanagement beliefen sich 2012 auf ca. CHF 1,2 Mio. (Vorjahr CHF 1,2 Mio.). Dies wurde aufgewendet für externe Beratung und Ausbildung, für externe Zertifizierung und für Personalausgaben zu allgemeinen Umweltmanagementaktivitäten. Für die Entsorgung von Sonderabfällen und übrigen Abfällen betrugen die Kosten 2012 ca. CHF 0,6 Mio (Vorjahr 0,6 Mio).